Begleitet unsichtbar. Sichert Freiräume.

GPS-Einlegesohlen für Menschen mit Demenz

Unterstützt selbstständige Wege und gewohnte Routinen, nahezu unsichtbar im Schuh.

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Ein älterer Mann geht im Flur auf die offene Haustür zu, davor stehen seine Schuhe bereit.

Manche Geräte werden vergessen. Schuhe werden getragen.

GPS-Einlegesohlen von nearby

Ein Armband kann abgelegt werden. Ein Ortungsgerät kann zu Hause liegen bleiben. Schuhe gehören für viele Menschen dagegen ganz selbstverständlich zum Alltag.

Genau hier setzen unsere GPS-Einlegesohlen an: Sie liegen im Schuh und werden beim Anziehen einfach mitgenommen. So lässt sich die Ortung in den gewohnten Alltag integrieren, ohne dass an ein zusätzliches Gerät gedacht werden muss.

Das kann Pflegenden helfen, den Aufenthaltsort besser im Blick zu behalten und schneller zu reagieren, wenn Unterstützung gebraucht wird. Die Sohlen machen es leichter, die Ortung zu einem selbstverständlichen Teil des Alltags werden zu lassen.

Bei Bedarf um Sturzerkennung erweiterbar

Neben der GPS-Ortung ist eine Sturzerkennung als zusätzliche Funktion vorgesehen. Sie soll Pflegende benachrichtigen, wenn die Sohlen einen möglichen Sturz erkennen.

Eine der nearby GPS-Einlegesohlen mit dezentem Logo

Die nearby-App für Pflegende

Sohlen mit der App verbinden und sichere Bereiche festlegen

  • › Privatsphäre bleibt gewahrt
    Innerhalb festgelegter sicherer Bereiche wird der Standort nicht angezeigt.
  • › Benachrichtigung, wenn jemand den sicheren Bereich verlässt
    Angehörige erfahren, wenn eine Person den festgelegten Bereich verlässt.
  • › Standort im Bedarfsfall einsehen
    Außerhalb des sicheren Bereichs lässt sich der Standort über die App nachvollziehen.
Die nearby App zeigt einen sicheren Bereich auf der Karte rund um das Zuhause.

So funktioniert nearby im Alltag

Eine Hand legt eine der nearby GPS-Einlegesohlen in einen Schuh.
01

Sohlen einlegen,
App installieren

In wenigen Minuten startklar – ganz ohne technisches Vorwissen.

Eine Seniorin schnürt sich im Flur wie gewohnt ihre Schuhe.
02

Schuhe wie
gewohnt tragen

Keine Umstellung im Alltag: nearby ist nahezu unsichtbar im Schuh.

Auf einem Tablet meldet die nearby App, dass Ruth den sicheren Bereich verlassen hat.
03

Signal erhalten

Die App meldet sich, wenn ein sicherer Bereich verlassen wird – und zeigt, wo Unterstützung gebraucht wird.

Zwei Frauen umarmen sich herzlich im Park.
Eine Pflegerin in blauer Kleidung legt lächelnd den Arm um eine lachende Seniorin, beide schauen aus dem Fenster.

nearby für Pflegeeinrichtungen: Individuelle Ortung im Pflegealltag

Nicht jeder Bewohner braucht die gleiche Unterstützung. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die auf den individuellen Bedarf abgestimmt sind. Unsere speziell für Pflegeeinrichtungen entwickelte Innenraum-Ortung ermöglicht es, auch innerhalb des Gebäudes den Aufenthaltsort von Bewohnern zu bestimmen. Das System lässt sich für beliebig viele Bewohner nutzen und an unterschiedliche Anforderungen anpassen.

Sie möchten nearby in Ihrer Einrichtung testen?
Unser System ist noch nicht regulär erhältlich. Wenn Sie Interesse an einer Testphase haben, nehmen Sie über unser Kontaktformular Kontakt mit uns auf. Gemeinsam besprechen wir, welche Möglichkeiten für Ihre Einrichtung infrage kommen.

Testphase anfragen

Unsere Partner

  • Diakonie Bethanien – leben helfen
  • Hartmann Orthopädie+Sport
  • THM – Technische Hochschule Mittelhessen

Gefördert durch

  • Hessischer Gründerpreis – Sieger:in 2024
  • push! 2026 – Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
  • Hessen Ideen
  • Social Impact Award
  • CESAH
  • Ideas for Good
  • Youth Business Germany Hessen

Häufige Fragen zur GPS-Ortung bei Demenz

Ist Ortung bei Demenz ethisch vertretbar?

Das hängt davon ab, wie die Ortung eingesetzt wird. nearby soll dabei helfen, Selbstständigkeit zu ermöglichen und Angehörige zu entlasten, ohne Menschen ständig zu überwachen. Innerhalb festgelegter sicherer Bereiche wird der Standort nicht angezeigt. Verlässt eine Person diesen Bereich, erhalten die Angehörigen eine Benachrichtigung und können den Standort in der App einsehen.

Wichtig ist, die betroffene Person so weit wie möglich einzubeziehen und ihre Privatsphäre zu respektieren.

Warum legen viele Betroffene herkömmliche Geräte ab?

Armbänder und andere Ortungsgeräte müssen bewusst angelegt und im Alltag mitgenommen werden. Manche Menschen empfinden sie als störend oder möchten sie nicht tragen. Andere vergessen sie oder legen sie ab.

nearby verfolgt deshalb einen anderen Ansatz: Die Technik sitzt in einer Einlegesohle im gewohnten Schuh. Weil viele Menschen ihre Schuhe ganz selbstverständlich anziehen, kann die Ortung leichter Teil ihrer täglichen Routine werden – ohne ein zusätzliches Gerät am Körper.

Was passiert, wenn ein sicherer Bereich verlassen wird?

Wenn eine Person einen festgelegten sicheren Bereich verlässt, erhalten die Pflegenden eine Benachrichtigung über die App. Dort können sie den Standort einsehen und einschätzen, ob Unterstützung benötigt wird.

Passen die nearby-Sohlen in die vorhandenen Schuhe?

Die nearby-Sohlen sind als Einlegesohlen konzipiert und können in den gewohnten Schuhen getragen werden. Ob die vorhandenen Schuhe ausreichend Platz bieten, hängt vom jeweiligen Schuhmodell und der Passform ab. Bei sehr eng sitzenden Schuhen kann es sein, dass mehr Platz benötigt wird.

Was kosten die nearby-Sohlen?

Unsere Sohlen sind aktuell noch nicht regulär erhältlich. Wir arbeiten daran, sie für den Alltagseinsatz bereitzustellen. Wenn Sie schon jetzt Interesse daran haben, unsere Sohlen zu nutzen, können Sie uns gerne über das Kontaktformular kontaktieren und eine Teilnahme an einer Testphase anfragen.

Wie werden meine Daten bei nearby geschützt?

Der Schutz persönlicher Daten ist uns wichtig. Unsere Server stehen in Deutschland. Wir haben selbst keinen Einblick darin, wo sich eine Person gerade befindet. Die Standortdaten werden erst in der App der berechtigten Angehörigen oder Pflegekräfte zusammengeführt und dort für die Ortung genutzt.

Innerhalb festgelegter sicherer Bereiche wird der Standort nicht angezeigt, um die Privatsphäre der betroffenen Person zu wahren.

Über uns: die Gründer

Wir haben nearby nicht gegründet, weil wir eine neue Technologie entwickeln wollten. Wir haben erlebt, vor welchen Herausforderungen Menschen mit Demenz und ihre Familien stehen – und wie schwer es sein kann, eine Lösung zu finden, die im Alltag wirklich funktioniert.

Emily Schmidt

Emily Schmidt

M. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen

CEO
Strategie & Finanzen

Meine Motivation …

„Meine Mutter ist Altenpflegerin. Durch sie bekomme ich mit, welche Herausforderungen die Pflege von Menschen mit Demenz jeden Tag mit sich bringt. Ich wollte eine Lösung entwickeln, die Angehörige und Pflegekräfte unterstützt, ohne den Alltag der Betroffenen unnötig komplizierter zu machen.“

Vincent Dern

Vincent Dern

M. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen

COO
Operations & Vertrieb

Meine Motivation …

„Als meine Großmutter an Demenz erkrankte, habe ich selbst erlebt, wie belastend die Sorge um einen geliebten Menschen sein kann. Bestehende Ortungslösungen kamen für sie nicht infrage, weil sie diese abgelehnt hat. Mir wurde klar, dass eine Lösung nicht nur funktionieren muss – sie muss auch im Alltag akzeptiert werden.“

Schlemun Danho

Schlemun Danho

M. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen

CTO
Technik

Meine Motivation …

„In meiner Familie habe ich selbst erlebt, wie belastend es sein kann, wenn ein Mensch durch eine Erkrankung die Orientierung verliert und dazu neigt, wegzulaufen. Ich weiß, wie schwer es ist, sich Sorgen zu machen und nicht zu wissen, wo ein geliebter Mensch gerade ist. Mit nearby möchte ich Familien helfen, mit dieser Unsicherheit besser umzugehen.“

Testphase anfragen

Sie haben Interesse an einer Testphase oder möchten mehr über nearby erfahren? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular – wir melden uns persönlich bei Ihnen.

Oder direkt per E-Mail: info(at)mynearby.de

Für konkrete Fragen zu einer Testphase können Sie sich auch direkt an uns wenden:
Vincent Dern
Telefon: +49 151 7066 6883
E-Mail: vincent.dern(at)mynearby.de

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